Wirtschaftsminister zeichnete junge Forscher aus

Wirtschaftsminister Jürgen Seidel beim Besuch der jugend-forscht-AusstellungHöhepunkt des Landeswettbewerbs „jugend forscht“ war der Rundgang des Wirtschaftsministers Jürgen Seidel durch die Ausstellung und die anschliessende feierliche Preisverleihung. Vor dem Besuch des Ministers Ministers lag etwas Spannung in der Luft, die sich schnell legte, nachdem er die ersten Stände absolviert hatte. Die Gespräche mit den jufo-Teilnehmern drehten sich um die Projekte, ihre praktische Anwendbarkeit und mögliche Patente. Etwa eine halbe Stunde nahm sich der Minister für den Ausstellungsbesuch. Schwerpunkt seines Rundgangs bildeten Forschungsprojekte mit Umweltthemen wie die künstlichen Bäume, Eisbildung auf der Ostsee und der Insektinator.

Wirtschaftsminister Seidel und WEMAG-Vorstand Pätzold (v.r.) verliehen die Auszeichnungen für die besten Forschungsprojekte
Wirtschaftsminister Seidel und WEMAG-Vorstand Pätzold (v.r.) verliehen die Auszeichnungen für die besten Forschungsprojekte

Bei der anschliessenden feierlichen Preisverleihung wurden sechs Projekt-Teams als Sieger ihres Fachgebiets ausgezeichnet. Damit haben sich diese Projekte zur Teilnahme am Bundesausscheid, vom 19. bis 22. Mai 2011 in Kiel qualifiziert. „’Jugend forscht’ leistet einen wichtigen Beitrag, um bei Jugendlichen das Interesse an den Naturwissenschaften zu wecken. Daher freuen wir uns, diesen Wettbewerb seit mehr als 20 Jahren zu unterstützen“, sagte WEMAG Vorstand Thomas Pätzold in seiner Rede. Die WEMAG hat in der Vergangenheit mehrfach Praktika und Ausbildungsplätze an Wettbewerbsteilnehmer vergeben. Wirtschaftsminister Seidel bezeichnete die Teilnehmer als Fachkräfte von morgen.

Erstmalig vergab die WEMAG den eigenen „öko-aktiv Preis“ für ein besonders innovatives Ökologie-Thema. Das Projekt „Künstliche Bäume – Unsere Klimaretter?“ von Julia Sophie Lehmann (17), Thu Hoang Thi (20) und Hien Nguyen Thi (18) erhielt diesen Sonderpreis für die Untersuchung, wie sich das Klimagas CO2 aus der Luft filtern lässt.

Wettbewerbsleiter Dr. Frank Mehlhaff analysierte die leicht rückläufigen Teilnehmerzahlen so: „Die Anzahl der ‚jugend forscht’-Projekte liegt zwar auf dem Niveau Vorjahres, doch die jüngeren Teilnehmer im Wettbewerb ‚schüler experimentieren’ waren nur mit drei Projekten vertreten.“ Schüler der Universitätsstadt Greifswald und der Landeshauptstadt Schwerin waren in diesem Jahr nicht vertreten. Dr. Mehlhaff hofft auf steigende Teilnehmerzahlen im kommenden Jahr und ermuntert die Schulen Mecklenburg-Vorpommerns, sich aktiver zu beteiligen.

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