Jugend forscht 2013: Mit tollen Ideen nach Leverkusen

Zum 23. Mal präsentierten junge Nachwuchsforscher ihre Ergebnisse beim Landeswettbewerb jugend forscht. Unter dem Motto „Deine Idee läßt dich nicht mehr los?“ zeigten 95 Nachwuchsforscher am 19. und 20. März öffentlich ihre Arbeiten und ließen Sie von einer Jury bewerten. Der Preis der Mühe: Die Gewinner in einer der sieben Fachgebiete darf zum Jugend-forscht-Bundesfinale reisen.

Die Nachwuchsforscher im Alter von zehn bis 19 Jahren zeigten 45 Projekte – davon 31 jugend forscht-Arbeiten und 14 in der Altersklasse Schüler experimentieren. Landeswettbewerbsleiter Dr. Frank Mehlhaff freute sich über die leicht gestiegene Teilnehmerzahl. „Wir freuen uns besonders über die hohe Anzahl der teilnehmenden Mädchen,“ erklärte er bei der feierlichen Preisverleihung. 40 Mädchen und 55 Jungs nahmen am Wettbewerb teil. „Traut‘ euch aber auch mal, an Mathematik- oder Informatikthemen heran, und nicht nur an Biologie,“ fügte er schmunzelnd hinzu.

Für uns als Energieunternehmen ist es toll, dass sich der Nachwuchs schon in jungen Jahren mit aktuellen Themen auseinandersetzt: Eine Vielzahl der Projekte beschäftigte sich nämlich mit Umwelt- und Klimathemen. So untersuchten Liam Kreutschmann und Carlo Michael Maßmann die Auswirkungen der Energiewende. Mit ihrem Projekt wollten die Schüler der Werkstattschule herausfinden, durch welche Luftblasengröße Schallimmissionen beim Rammen von Offshore-Windkraftanlagen minimiert werden können. Sie probierten dazu verschiedene Blasenschleiersysteme, mit denen gefährdete Meerestiere geschützt werden können. Mit ihrem Projekt siegten Sie in der Kategorie “Physik”

Robert Wustmann, Julia Scheer und Moritz Hackmann interessierten sich für das Trägheitsmoment von Windrädern. Sie untersuchten, ob sich das Anlaufverhalten und der Wirkungsgrad von Windkraftanlagen verbessern lässt. Das Thema Elektromobilität kam auch nicht zu kurz: Im Fachgebiet Technik gab es den 1.Preis für „Einrad betrieben mit einem Elektromotor“. Elisabeth Bergfelder und Richard Kosub entwickelten dazu einen Antrieb für ein Einrad und eine Steuerung, die das gefährt immer ausbalanciert.

Für das Fachgebiet Biologie nahmen sich drei Rostocker vie Zeit: Etwa anderthalb Jahre haben sich Lena Weber, Julia Kristina Haugg und Victor Sudmann mit verschiedensten Experimenten die Wirkungen von Tatoofarben auf den menschlichen Körper untersucht. Unterstützung bekamen die Schüler der Christophorusschule von einem Labor in der Hansestadt. Sie führten unter anderem Tests zur Sterilität, Toxizität und Auswirkungen auf Allergien durch.

Die sechs Teams werden Mecklenburg-Vorpommern beim Finale des Bundeswettbewerbs „jugend forscht“ vertreten. Die 48. Auflage des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ findet vom 30. Mai bis 02. Juni 2013 in der Leverkusener Bay-Arena statt. Wir drücken die Daumen!

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