Beste Konzepte für Schülerforschungszentren ausgezeichnet

Die vier besten Konzepte für Schülerforschungszentren kommen aus Buchholz, Havelberg, Kleve und Leipzig. Sie erhalten jeweils 15.000 Euro Preisgeld.

Hamburg, 30. November 2015. Über jeweils 15.000 Euro Preisgeld und viel Lob für die eingereichten Pläne können sich vier Schülerforschungszentren aus Deutschland freuen. Sie sind die Sieger des von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Joachim Herz Stiftung ausgeschriebenen Konzeptwettbewerbs zur bundesweiten Gründung neuer Schülerforschungszentren. Durchgesetzt haben sich die Forschungszentren in Buchholz, Havelberg, Kleve und Leipzig. Insgesamt nahmen 20 Initiativen am Wettbewerb teil. Schülerforschungszentren erlauben naturwissenschaftlich-technisch interessierten Jugendlichen, ihre eigenen Ideen in Forschung und Technik unter optimalen Bedingungen umzusetzen.

„Wir freuen uns sehr über die hohe Anzahl an Bewerbungen. Sie zeigt, welch großer Bedarf in diesem Bereich besteht. Wir waren von der Qualität der eingereichten Konzepte begeistert“, sagte Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „In vielen Regionen Deutschlands haben die Akteure im Bildungsbereich offenbar erkannt, dass Schülerforschungszentren bei der wirkungsvollen Förderung von jungen Talenten in Naturwissenschaften und Technik eine zentrale Rolle spielen sollten. Mit dem Wettbewerb fördern wir aktiv die bundesweite Neugründung von Schülerforschungszentren.“

Die ausgezeichneten Projekte überzeugten aus unterschiedlichen Gründen: Beim Schülerforschungszentrum Buchholz war die Jury vor allem von der Vernetzung mit den örtlichen Schulen und Unternehmen sowie von der geplanten Ausrichtung eigener Wettbewerbe begeistert. Das Zentrum in Havelberg beeindruckte die Jury mit einer Kombination aus Schülerfirmen, Forschungswettbewerben und Workshops zu Rhetorik und Präsentation. Mit einem breiten Fächerspektrum konnte das Konzept für das Forschungszentrum in Kleve punkten. Beim almaLAB in Leipzig lobte die Jury ein umfassendes Betreuungsangebot und die fachliche Anbindung an die Universität. Ohne Preis, aber mit lobender Erwähnung gingen die Konzepte für das „Schülerforschungszentrum 4.0“ in Neu-Ulm und die Erweiterungsidee des Erfurter Zentrums aus dem Rennen.

Mitglieder der Jury unter dem Vorsitz von Dr. Sven Baszio waren Tobias Beck vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Klaus-Peter Haupt vom Schülerforschungszentrum Nordhessen, Dr. Roland Lentz von der Industrie- und Handelskammer Darmstadt, Dr. Jörg Maxton-Küchenmeister, Bereichsleiter Naturwissenschaften der Joachim Herz Stiftung, die Jugend forscht Alumna Carlotta Pribbenow sowie Dr. Dirk Stiefs vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Verliehen werden die Preise bei der „Fachtagung Schülerforschungszentren“ am 11. Februar 2016 in Erfurt. „Mit der Tagung bieten wir geplanten und bestehenden Schülerforschungszentren einen Rahmen zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und zum Voneinander lernen“, so Dr. Jörg Maxton-Küchenmeister. Unter www.schuelerforschungszentren.de finden Sie weitere Informationen zum Konzeptwettbewerb und zur Tagung.

Mit ihrem besonderen Angebot fördern Schülerforschungszentren junge Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bestmöglich. Die Zentren greifen einen im Sport- und Musikbereich bewährten Ansatz auf, Talente über den schulischen Unterricht hinaus in ihrer Freizeit mit zusätzlichen Lernimpulsen und individuellem Coaching gezielt zu unterstützen.

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