Jufo-Blog

Jugend forscht 2018

Unter dem Motto „Sping!“ startet der Bundeswettbewerb von Jugend forscht 2018 in die 53. Wettbewerbsrunde.

Die WEMAG präsentiert den 28. Landeswettbewerb gemeinsam mit den Stadtwerken Rostock in der Stadthalle Rostock. Eine Fachjury bestimmt dort aus den Forschungsprojekten in sechs Kategorien je ein Siegerteam. Die Gewinner vertreten Mecklenburg-Vorpommern beim Jugend forscht Bundesfinale vom 24. bis 27. Mai

Der Wettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren will junge Menschen dafür begeistern, genau hinzuschauen, nach neuen Perspektiven zu suchen oder scheinbar Bekanntes aus einem anderen Blickwinkel neu zu betrachten. Mit diesem Engagement wollen die WEMAG und die Stadtwerke Rostock den jungen Forschern eine Plattform bieten, um ihre Ergebnisse zu präsentieren. Durch die Paten- und Partnerschaft bieten die Energieversorger Hilfe und Anregung für die weitere Entwicklung der jungen Forscher und Entdecker.

Sieger des 28. Landeswettbewerbs stehen fest

Spring! Hab den Mut und nimm die Herausforderung an. Trau Dich und zeig, was in Dir steckt!

Mit dieser Intention haben sich auch in Mecklenburg-Vorpommern Schüler im Alter zwischen 9 und 19 Jahren am Landeswettbewerb „Jugend forscht“ und dem Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren“ beteiligt. Insgesamt 76 Nachwuchsforscher präsentierten in der Stadthalle Rostock im Rahmen des 28. Landeswettbewerbs ihre Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik, Technik sowie Mathematik und Informatik.

Die Nachwuchsforscher stellten dem Wettbewerbsleiter Heiko Gallert und der Jury insgesamt 40 Projekte vor. Diese teilen sich innerhalb des Wettbewerbs in 26 Arbeiten bei „Jugend forscht“ und 14 Arbeiten in der jüngeren Altersklasse am Parallelwettbewerb „Schüler experimentieren“ auf.

In diesem Jahr stellten die Teilnehmenden des Musikgymnasiums Käthe Kollwitz Rostock, der CJD Christophorusschule aus Rostock und des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock insgesamt 25 Projekte vor. Damit zeigte die Beteiligung aus der Hansestadt wieder die höchste Konzentration.

In den vergangenen Wochen und Monaten haben die Nachwuchsforscher viele Stunden damit verbracht, ihre Projekte voranzubringen. „Diese Erfahrungen kann euch keiner nehmen. Sie sind vielmehr ein wichtiger Baustein eurer persönlichen und vielleicht sogar beruflichen Entwicklung“, sagte Thomas Murche. „Ihr seid mutig, ehrgeizig und wissensdurstig. Ihr habt Bekanntes in Frage gestellt oder seid völlig eigene Wege gegangen, um Neues zu entdecken. Dazu möchte ich euch herzlich gratulieren. Denn diese Eigenschaften sind nicht jedem Menschen gegeben“, so der WEMAG-Vorstand.

Wettbewerbsleiter Heiko Gallert zeigte sich begeistert von den Projekten: „Ich bin von der Kreativität an den Ständen und den Ideen der Jungforscher beeindruckt. Ich freue mich, dass die Anzahl der eingereichten Projekte und Teilnehmer in diesem Jahr leicht angestiegen ist“, sagte Heiko Gallert. Er dankte nicht nur den Betreuern, sondern auch allen weiteren Beteiligten, angefangen bei den Patenunternehmen WEMAG AG und Stadtwerke Rostock AG, den 15 Juroren aus den unterschiedlichsten Fachgebieten, bis hin zu den Eltern.

„Die Natur schonen und effizienter wirtschaften gelingt nur durch die gemeinsame Arbeit von Naturwissenschaftlern, Mathematikern, Informatikern und Technikern. Deshalb setzen wir auf einen zukunftsorientierten Wettbewerb – eine Schmiede für Nachwuchsforscher“, sagte Stadtwerke-Vorstand Ute Römer.

Die Ehrung der Preisträger übernahmen Wettbewerbsleiter Heiko Gallert und die Sponsoren gemeinsam. Die vier Landesieger werden Mecklenburg-Vorpommern beim Finale des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ vertreten. Die 53. Auflage der deutschlandweiten Endrunde findet vom 24. bis 27. Mai 2018 in Darmstadt im Bundesland Hessen statt.

Die WEMAG ist seit 1991 Partnerunternehmen von „Jugend forscht“ und unterstützt die Austragung des Wettbewerbs. Als weiterer Partner ist seit 2012 die Stadtwerke Rostock AG dabei. Auch im nächsten Jahr wollen die beiden Unternehmen wieder zusammen den Wettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern ermöglichen. Der 29. Landeswettbewerb wird vom 12.-13. März 2019 stattfinden.

Landessieger „Jugend forscht“ 2018 Mecklenburg-Vorpommern

Fachgebiet Chemie

„Vergleich verschiedener Extraktionsmethoden durch Methacrylate“

  • Maximilian Rohde, Innerstädtisches Gymnasium Rostock
  • Jone Bartel, Innerstädtisches Gymnasium Rostock

Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften

„Re-use in Space!“

  • Adrian Schorowsky, Erasmus-Gymnasium Rostock
  • Leni Termann, Gymnasium Reutershagen
  • Lara Neubert, Gymnasium Reutershagen

Fachgebiet Physik

„Das Sagnac-Interferometer – Eine Untersuchung des Foucault’schen Pendels der Optik“

  • Nina Brauer, Musikgymnasium Käthe Kollwitz Rostock
  • Nils Hein, Musikgymnasium Käthe Kollwitz Rostock

Fachgebiet Technik

„Entwicklung einer Methode zur optimalen Ausrichtung eines Windrades“

  • Tizian Holzhausen, CJD Christophorusschule Rostock
  • Lennart Köhnke, CJD Christophorusschule Rostock
  • Niklas Dehne, CJD Christophorusschule Rostock

Gewinner des Regionalwettbewerbs „Schüler experimentieren“ 2018 Mecklenburg-Vorpommern

Fachgebiet Arbeitswelt

„Skateboard mit Elektroantrieb“

  • Béla Bischoff, Türmchenschule und Rostocker Freizeitzentrum

Fachgebiet Biologie

„Totholz – eine Chance für turbulentes Leben auf dem Schulgelände“

  • Sarah Lynn Hocher, Gymnasium Sanitz
  • Celine Arndt, Gymnasium Sanitz

Fachgebiet Chemie

„Auch starke Zähne haben schwache Stellen, Zahnpflege verhindert den Säureangriff.“

  • Marisa Klug, Rostocker Freizeitzentrum

Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften

„Von der Elbe bis zur Ostsee“ Die Geschichte einer Wasserstraße in MV“

  • Malte Michalik, CJD Christophorusschule Rostock

Fachgebiet Mathematik / Informatik

„Mein Rechner für Dagobert Duck“

  • Raphael Klug, Rostocker Freizeitzentrum + Heinrich-Schütz-Schule

Fachgebiet Physik

„Influenzmaschine – was ist das?“

  • Michel Jensen, Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wismar

Fachgebiet Technik

„Windkraft in Mecklenburg Vorpommern“

  • Leonhard Pieper, CJD Christophorusschule Rostock

 

 

POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion: Ein Film über Visionäre und Kämpfer unserer Zeit

Dokumentarfilm: Power to Change
Dokumentarfilm: Power to Change

Carl-A. Fechner zeigt mit dem Dokumentarfilm „POWER TO CHANGE – Die Energierebellion“ seine Vision einer finanzierbaren Energieversorgung, die sich zu 100% auf erneuerbaren Energien verlassen kann und entführt seine Zuschauer in mitreißende Geschichten von Menschen, die im Namen der Umwelt kämpfen und tüfteln.

Die Energiewende – Eine dringende Mission

Erneuerbare Energien sind die Zukunft und ihre Entwicklung ist ausschlaggebend für die gesicherte Versorgung der gesamten Menschheit. Doch die Balance zwischen wirtschaftlichem Wachstum und der Entlastung unserer Umwelt herzustellen, gestaltet sich als schwierige Mission zwischen Widerspruch und Notwendigkeit. Carl-A. Fechners am 17. März erschienener Kinofilm über die EnergieRebellion soll ein Zeichen für die Energiewende setzen und zeigt den Aufbruch in eine Zukunft, die ohne Atomenergie und fossile Ressourcen auskommt. POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion: Ein Film über Visionäre und Kämpfer unserer Zeit weiterlesen

Beste Konzepte für Schülerforschungszentren ausgezeichnet

Die vier besten Konzepte für Schülerforschungszentren kommen aus Buchholz, Havelberg, Kleve und Leipzig. Sie erhalten jeweils 15.000 Euro Preisgeld.

Hamburg, 30. November 2015. Über jeweils 15.000 Euro Preisgeld und viel Lob für die eingereichten Pläne können sich vier Schülerforschungszentren aus Deutschland freuen. Sie sind die Sieger des von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Joachim Herz Stiftung ausgeschriebenen Konzeptwettbewerbs zur bundesweiten Gründung neuer Schülerforschungszentren. Durchgesetzt haben sich die Forschungszentren in Buchholz, Havelberg, Kleve und Leipzig. Insgesamt nahmen 20 Initiativen am Wettbewerb teil. Schülerforschungszentren erlauben naturwissenschaftlich-technisch interessierten Jugendlichen, ihre eigenen Ideen in Forschung und Technik unter optimalen Bedingungen umzusetzen.

„Wir freuen uns sehr über die hohe Anzahl an Bewerbungen. Sie zeigt, welch großer Bedarf in diesem Bereich besteht. Wir waren von der Qualität der eingereichten Konzepte begeistert“, sagte Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „In vielen Regionen Deutschlands haben die Akteure im Bildungsbereich offenbar erkannt, dass Schülerforschungszentren bei der wirkungsvollen Förderung von jungen Talenten in Naturwissenschaften und Technik eine zentrale Rolle spielen sollten. Mit dem Wettbewerb fördern wir aktiv die bundesweite Neugründung von Schülerforschungszentren.“ Beste Konzepte für Schülerforschungszentren ausgezeichnet weiterlesen

Last but not least: Noch teilnehmen am Wettbewerb Jugend forscht

Nur noch wenige Wochen bis zum Anmeldeschluss für den Landeswettbewerb von Jugend forscht und die Möglichkeit auf tolle Preise. Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer
Nur noch wenige Wochen bis zum Anmeldeschluss für den Landeswettbewerb von Jugend forscht und die Möglichkeit auf tolle Preise. Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer

Rostock/Schwerin, 30.10.2015. Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier!“ startet der Wettbewerb „Jugend forscht“ 2016 in eine neue Runde. Wer bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb dabei sein will, kann sich noch bis zum 30. November bewerben. Junge Forscherinnen und Forscher bis 21 Jahre haben die Möglichkeit, ihre Projekte anzumelden.

Die 26. Landeswettbewerbsrunde regt die Entdeckerlust an. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die diese Herausforderung annehmen und am Wettbewerb „Jugend forscht“ in Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen, haben die Chance, ihre Forschungsprojekte im März 2016 einer Jury in Rostock vorzustellen. Der Landeswettbewerb wird 2016 zum 26. Mal ausgetragen. „Ich bin jedes Mal von Neuem gespannt, auf was für großartige Ideen die jungen Leute kommen‘“, sagt der Wettbewerbsleiter Dr. Frank Mehlhaff. „Ich rufe deshalb noch einmal alle Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildenden in M-V auf, sich zu beteiligen. In diesen innovativen Projekten, gelungenen Haus- und Jahresarbeiten steckt viel Potential für die Wissenschaft.“ Last but not least: Noch teilnehmen am Wettbewerb Jugend forscht weiterlesen

Fächerübergreifender Dialog engagierter Nachwuchskräfte: Jugend forscht Sieger beim „Tag der Talente 2015“

Myrijam Stolzer und Paul Foltin
Myrijam Stolzer und Paul Foltin

Preisträger bundesweiter Schülerwettbewerbe treffen sich in Berlin

Morgen beginnt in Berlin der „Tag der Talente 2015“. Den aktuellen Preisträgerinnen und Preisträgern von 27 bundesweiten Schüler- und Jugendwettbewerben bietet die Veranstaltung als Dialogplattform die exklusive Möglichkeit zum Austausch untereinander sowie mit Experten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat insgesamt 300 Jugendliche zum 10. „Tag der Talente“ in die Hauptstadt eingeladen. Ziel des Engagements ist es, die außergewöhnlichen Leistungen der jungen Forscher, Erfinder, Denker und Kreativen zu würdigen und auf die vielfältigen Talente junger Menschen aufmerksam zu machen. Unter den Teilnehmern sind auch Siegerinnen und Sieger des diesjährigen Jubiläumsfinales von Jugend forscht, das Ende Mai bei der BASF in Ludwigshafen stattfand. In den kommenden drei Tagen erwartet den talentierten Nachwuchs in der Hauptstadt ein attraktives Programm unter anderem mit Fachvorträgen, Diskussionen und Workshops. Fächerübergreifender Dialog engagierter Nachwuchskräfte: Jugend forscht Sieger beim „Tag der Talente 2015“ weiterlesen

Jugend forscht Preisträger messen sich mit Europas besten Nachwuchswissenschaftlern beim EU-Wettbewerb 2015

Lumen Haendler, Daniel Riesterer und Jakob Dichgans (v.l.n.r.)
Lumen Haendler, Daniel Riesterer und Jakob Dichgans (v.l.n.r.)

27. European Union Contest for Young Scientists vom 17. bis 22. September 2015 in Mailand

Acht aktuelle Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht vertreten Deutschland ab morgen beim 27. European Union Contest for Young Scientists in der Expo-Stadt Mailand. An dem Nachwuchswettbewerb, der in der Fabbrica del Vapore stattfindet, nehmen 171 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 38 Ländern teil. Die jungen Talente zwischen 14 und 21 Jahren präsentieren in 11 Wettbewerbsdisziplinen insgesamt 103 Forschungsprojekte, die von einer internationalen Expertenjury bewertet werden. Jugend forscht Preisträger messen sich mit Europas besten Nachwuchswissenschaftlern beim EU-Wettbewerb 2015 weiterlesen

Vom Bundessieger zum renommierten Stammzellenforscher

Jürgen Hescheler ist „Alumnus des Monats“ / Jugend forscht porträtiert erfolgreiche Ehemalige anlässlich des 50-jährigen Jubiläums

Jürgen Hescheler (56), 1978 Jugend forscht Bundessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik ist heute Professor und Geschäftsführender Direktor am Institut für Neurophysiologie der Universitätskliniken zu Köln. Er gilt als einer der profiliertesten Stammzellenforscher Deutschlands, der seit den 1980er Jahren wesentlich zu Fortschritten in seiner Disziplin beigetragen hat. „Ohne Jugend forscht wäre ich wohl nie in die Forschung gegangen“, so Jürgen Hescheler. Seine Aussage beweist, dass Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb seit der Gründung 1965 ein äußerst wirksames Instrument zur Talentförderung ist. Vom Bundessieger zum renommierten Stammzellenforscher weiterlesen